In ihrem sechsten Sinfoniekonzert am 5. Feburar 2015 taucht die Thüringen Philharmonie Gotha mit Werken von Sibelius, Blażewicz und Mendelssohn in verzaubernde und verzauberte Klangwelten ein. Die romantische Shakespeare-Begeisterung erreichte Felix Mendelssohn Bartholdy als knapp Siebzehnjährigen. Die Lektüre des „Sommernachtstraum“ inspirierte den begabten und bereits äußerst produktiven Komponisten sogleich, eine Ouvertüre zu schreiben, die das wunderliche Treiben in der Zauberwelt des Obe­ron musikalisch nachzeichnet.

Das bunte Treiben italienischer Marktplätze ist für Besucher sowohl Augen- als auch Ohrenschmaus. Kein Wunder also, dass sich so mancher Komponist von der pulsierender Atmosphäre hat anstecken lassen: So auch der Italiener und Wahl-Wiener Antonio Salieri, dessen lebhafte Ouvertüre aus seiner Oper „La Fiera di Venezia“ das zweite Klassik-Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha am 15. Januar 2015 eröffnet.

Mit Debussy, Ravel und Bartók stehen am 8. Januar 2015 im Konzert A5 der Thüringen Philharmonie Gotha drei Komponisten auf dem Programm, die durch einzigartige Klangschöpfungen das Musikleben um 1900 entschieden verändert haben. Als sanfte Revolution hat Debussys erstes Orchesterwerk Prélude à l’après-midi d’un faune von 1892 seinen Weg in die Ohren der Zuhörer gefunden.

Es ist eine lange Tradition der Thüringen Philharmonie Gotha zum stimmungsvollen Jahresausklang Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit der Vertonung von Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ zu spielen. Am Montag, 29. Dezember 2014, um 20 Uhr lädt das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Michel Tilkin zur feierlichen Aufführung in das Gothaer Kulturhaus.

Gibt es sie noch, die langen Winterabende, in denen der Frost bizarre Blumenwiesen an die Fenster malt, die Landschaft wie verwunschen unter einer unendlichen Schneedecke verschwindet und so eine sonderbare Stille einkehrt? Was auch immer der Winter in dieser Saison vorhat, am Donnerstag, den 11. Dezember 2014, im Konzert „Märchenhafte Winterträume“ der Thüringen Philharmonie Gotha wird man sich leicht in die wohlige Kaminfeueratmosphäre hineinträumen können. Mit Werken von Humperdinck, Rimsky-Korssakoff, Eilenburg und anderen Komponisten des 19. und 20.

Italienisches Flair durchweht die Gothaer Stadthalle im nächsten Sinfoniekonzert der Thüringen Philharmonie Gotha am 4. Dezember, um 20 Uhr. Unter dem Titel „Und ich genieße es“ eröffnet die schwungvolle Ouvertüre im italienischen Stil C-Dur von Franz Schubert den Konzertabend. Angeregt von den Opern Rossinis, die Schubert zusammen mit Freunden in Wien gern besuchte, warf er 1818 aus einer Laune heraus zwei Ouvertüren hin, mit denen er überraschend seinen ersten großen öffentlichen Erfolg erlebte.

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