Den regelmäßigen Konzertgenuss mit der Thüringen Philharmonie Gotha und hervorragenden musikalischen Gästen sichert man sich leicht und vor allem kostengünstig mit einem Anrechtsausweis inklusive Wunschplatz. In Gotha veranstaltet das Orchester in jeder Spielzeit zwei Anrechtsreihen: die sinfonische A-Reihe mit jeweils 10 Konzertterminen und die etwas leichtere und unterhaltende B-Reihe mit jeweils 5 Veranstaltungen.

Gemeinsam mit dem Cellisten Wolfgang Emanuel Schmidt spielt die Thüringen Philharmonie Gotha unter der Leitung von Chefdirigent Michel Tilkin am 12. März 2015 das Cellokonzert von Edward Elgar. Es war sein letztes Werk für Orchester. Mit seiner Entstehung in den Jahren 1918/1919 fällt es in keine besonders optimistisch gestimmte Zeit, was sowohl das Weltgeschehen als auch die persönlichen Lebensumstände des Komponisten angeht. Darum wundert es kaum, wie diesem Stück eine so tief traurige, melancholische Stimmung zu Eigen sein kann.

In ihrem sechsten Sinfoniekonzert am 5. Februar 2015 taucht die Thüringen Philharmonie Gotha mit Werken von Sibelius, Blażewicz und Mendelssohn in verzaubernde und verzauberte Klangwelten ein. Die romantische Shakespeare-Begeisterung erreichte Felix Mendelssohn Bartholdy als knapp Siebzehnjährigen. Die Lektüre des „Sommernachtstraum“ inspirierte den begabten und bereits äußerst produktiven Komponisten sogleich, eine Ouvertüre zu schreiben, die das wunderliche Treiben in der Zauberwelt des Obe­ron musikalisch nachzeichnet.

Das bunte Treiben italienischer Marktplätze ist für Besucher sowohl Augen- als auch Ohrenschmaus. Kein Wunder also, dass sich so mancher Komponist von der pulsierender Atmosphäre hat anstecken lassen: So auch der Italiener und Wahl-Wiener Antonio Salieri, dessen lebhafte Ouvertüre aus seiner Oper „La Fiera di Venezia“ das zweite Klassik-Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha am 15. Januar 2015 eröffnet.

Mit Debussy, Ravel und Bartók stehen am 8. Januar 2015 im Konzert A5 der Thüringen Philharmonie Gotha drei Komponisten auf dem Programm, die durch einzigartige Klangschöpfungen das Musikleben um 1900 entschieden verändert haben. Als sanfte Revolution hat Debussys erstes Orchesterwerk Prélude à l’après-midi d’un faune von 1892 seinen Weg in die Ohren der Zuhörer gefunden.

Es ist eine lange Tradition der Thüringen Philharmonie Gotha zum stimmungsvollen Jahresausklang Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit der Vertonung von Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ zu spielen. Am Montag, 29. Dezember 2014, um 20 Uhr lädt das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Michel Tilkin zur feierlichen Aufführung in das Gothaer Kulturhaus.

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