A9 „Ewig war ich, ewig bin ich“

Do, 18. Mai 2017 | 20:00 Uhr
Gotha | Kulturhaus

Richard Wagner

Siegfried-Idyll

Richard Wagner

„Wesendonck-Lieder“

Richard Strauss

Der Bürger als Edelmann, Orchestersuite op. 60

Solistin: Eve-Maud Hubeaux, Mezzo-Sopran

Leitung: Russell Harris (Änderung gegenüber dem Jahresprogrammheft)

Nach seiner Beteiligung an den Dresdner Maiaufständen von 1849 wurde Richard Wagner steckbrieflich gesucht, so dass er ins Exil in die Schweiz floh. Dort schloss er 1852 Bekanntschaft mit dem Kaufmann Otto Wesendonck und dessen Ehefrau Mathilde, die ihm beide in den nächsten Jahren zu engen Vertrauten und Unterstützern werden sollten. Zeitweise bewohnte Wagner mit seiner Frau Minna ein kleines Häuschen im Park der Villa Wesendonck. Zwischen Wagner und Mathilde entwickelte sich bald eine sehr innige Beziehung. Sie schrieb kleine Gedichte, von denen der Meister abendfüllender Opernabende fünf für Frauenstimme und Orchester vertonte, die sogenannten „Wesendonck-Lieder“.

Ewig war ich, ewig bin ich, ewig in süß sehnender Wonne, doch ewig zu deinem Heil! O Siegfried! Herrlicher! Herr der Welt! Leben der Erde! Lachender Held!
Brünnhilde in Richard Wagners Oper „Siegfried“
Eve-Maud Hubeaux, Sopranistin