2. Sinfoniekonzert: Gesänge der Liebe

Fr, 16. November 2018 | 19:30 Uhr
Eisenach | Landestheater

Richard Wagner 
Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“ [WWV 90]

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen

Dieter Schnebel
„Mahler Moment“ aus Re-Visionen II

Hugo Wolf
Michelangelo-Lieder (arr. Kim Borg)

Gustav Mahler 
Totenfeier, 1. Satz der Sinfonie Nr. 2 c-Moll

Solist
Filip Bandžak, Bariton

Dirigent
Markus Huber

Die Geschichte der unvermeidbaren aber auf Erden zukunftslosen Liebe von Tristan und Isolde inspirierte Richard Wagner zu einer abendfüllenden Oper. Es ist ein uraltes Thema dessen musikalisches Gewand bereits in den ersten Takten des Vorspiels das gesamte dramatische Ausmaß in sich konzentriert.

Für Gustav Mahler war das Komponieren oft ein Ventil für die Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen und Konflikten. Als Kapellmeister in Kassel verliebte er sich leidenschaftlich in eine Sängerin. Als diese Liebe unerwidert blieb, entstanden die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ aus vier selbst verfassten Gedichten. Bei allem Kummer, Schmerz und Verzweiflung wandelt der unglücklich Verliebte dabei auf einem Klangteppich frühlingshafter Naturidylle.

In seiner zweiten Sinfonie wollte Mahler das gesamte Universum mit all seinen dämonischen Abgründen und himmlischen Verlockungen abbilden. Den finsteren ersten Satz, „Totenfeier“, hatte er 1888 als erstes abgeschlossen. Die gesamte Sinfonie in c-Moll wurde erst 1894 fertiggestellt.

Mit seinen Re-Visionen hinterließ der im Mai 2018 verstorbene Komponist Dieter Schnebel eine Reihe von eigensinnigen Reflexionen über musikalische Vorbilder, darunter 1986 seinen Mahler-Moment.

Aus dem poetischen Werk des berühmten Renaissance-Bildhauers Michelangelo sind uns mehr als 300 Gedichte überliefert. Liebe, Leid und die Hinwendung zum Göttlichen sind ihre zentralen Gedanken. Bevor Hugo Wolf in geistige Umnachtung verfiel, konnte er zuletzt 1897 drei finstere, schwermütige Vertonungen von Michelangelo-Gedichten vollenden.

 

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Eintrittspreise

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Ermäßigungen für Schüler, Studenten Lehrlinge 40% / Rentner und Schwerbeschädigte 20% / Arbeitslose und Empfänger von Sozialhilfe sowie Inhaber des Sozialhilfepasses zahlen an der Abendkasse 6,00 €

Filip Bandžak, Bariton (Foto: F. Bandžak)