Christoph Eß
Christoph Eß begann seine Hornausbildung bei Peter Hoefs an der Tübinger Musikschule und studierte bei Prof. Christian Lampert und Wolfgang Wipfler an den Musikhochschulen Basel und Stuttgart, wo er im Juni 2008 sein Diplom mit Auszeichnung ablegte. Seit September 2008 unterrichtet er selbst im Rahmen eines Lehrauftrages an der Musikhochschule Stuttgart.
Der Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Christel-Guthörle-Stiftung Reutlingen ist sechsfacher 1. Bundespreisträger bei Jugend musiziert und gewann mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben, u.a. beim Klassik-Festival Ruhr 2002, in Orsogna/Italien 2003, in Telfs/Österreich 2004 sowie in Brno/Tschechien 2006. Im September 2005 wurde er Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und gewann im darauf folgenden Jahr den Richard-Strauss-Wettbewerb für Horn und den „1o Concorso Internazionale per Corno di Sannicandro di Bari“ sowie 2007 zusammen mit sieben Sonderpreisen den 59. Internationalen Musikwettbewerb „Prager Frühling“. Im September 2008 wurde ihm der Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern verliehen und im Jahr 2009 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs mit ca. 30 Kammermusikkonzerten im Rahmen „Konzerte junger Künstler“ in der Saison 2010/2011.
Solistisch trat er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, der Prager Philharmonie, dem Prager Symphonieorchester, den Kammerorchestern München und Stuttgart, der Camerata Salzburg, der Orchestergesellschaft Biel und dem Sinfonieorchester Basel unter Leitung von Jonathan Nott, Yakov Kreizberg, Rafael Frübeck de Burgos, Christoph Poppen, Michael Hofstetter u.a. auf. Im April 2007 gab er sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Christian Zacharias, Andreas Scholl, das Fauré Quartett, Quatour Ebène, Viviane Hagner, Gabor Boldoczki, Boris Kusnezow sowie Jörg Wischhusen. Konzerte führten ihn zum Prager Frühling, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Richard-Strauss-Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Rheingau-Musikfestival, dem Festival Mitte Europa sowie dem EuroArt Festival Prag. Christoph Eß produzierte Werke von Beethoven, Schumann, Brahms, Reinecke, Vignery, Hindemith, Raff und Labor für den Südwestrundfunk Rheinland-Pfalz, für DeutschlandRadio Kultur sowie für den Tschechischen Rundfunk.
Eß war Solohornist der Jungen Deutschen Philharmonie und des European Union Youth Orchestras. Er wurde zu den Berliner und Münchner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, der Staatsoper München, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mahler Chamber Orchestra sowie German Brass eingeladen. Dabei spielte er unter Dirigenten wie Lorin Maazel, Riccardo Muti, Mariss Jansons, Bernhard Haitink, Sir Neville Marriner, Jonathan Nott, Andrey Boreyko, David Zinman, Daniel Harding, Pierre Boulez, Vladimir Ashkenazy und Adam Fischer. Für die Spielzeit 2005/2006 war er als dritter Hornist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks angestellt, spielte im Jahr 2007 als Solohornist bei den Essener Philharmonikern und hat seit der Saison 2007/2008 ein festes Engagement als Solohornist bei den Bamberger Symphonikern.

