Gabriel Schwabe
Gabriel Schwabe wurde 1988 in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. 1997 begann er mit dem Violoncello-Unterricht bei Krispin Simonett und wurde von 2000 bis 2008 von Prof. Catalin Ilea an der Universität der Künste in Berlin ausgebildet. Seit 2008 ist er Student von Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Er nahm an Meisterkursen von Heinrich Schiff, Janos Starker, David Geringas, Tabea Zimmermann und Gidon Kremer teil.
Gabriel Schwabe ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem des 12. Internationalen Brahms-Wettbewerbs und des Grand Prix Emanuel Feuermann 2006. Im Jahr 2007 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates, den Förderpreis des Braunschweig Classix Festivals und wurde von den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit dem Solistenpreis ausgezeichnet. 2009 gewann er den renommierten Pierre-Fournier-Award in der Wigmore Hall in London und erhielt beim Concours Rostropovich einen Sonderpreis.
Gabriel Schwabe trat als Solist u.a. bereits mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam, den Kammersolisten der Deutschen Oper Berlin, der Kremerata Baltica, dem Philharmonischen Orchester Bukarest auf und spielte dabei unter Dirigenten wie Marek Janowski, Michael Sanderling, Dennis Russell Davies und Cornelius Meister. 2009 gab er sein Debüt im Großen Saal der Berliner Philharmonie mit dem Waseda Symphony Orchestra und ein Jahr später folgte sein Londoner Recital-Debüt in der Wigmore Hall.
Im Februar 2011 gab Gabriel Schwabe mit Dvořáks Cellokonzert sein Debüt beim Londoner Philharmonia Orchestra.
Gabriel Schwabe wird regelmäßig zu Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Kissinger Sommer eingeladen. Dort trat er mit Künstlern wie Daniel Hope, Vladimir Mendelssohn, Alfredo Perl und Pavel Gililov auf. Er nahm an „Chamber Music Connects the World“ teil, wo er u.a. mit Gidon Kremer und Yuri Bashmet musizierte.
Gabriel Schwabe ist Stipendiat des Boris-Pergamenschikow-Stipendiums und spielt ein Cello von Francesco Ruggeri (Cremona 1674), das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.

