Klaudiusz Baran
Klaudiusz Baran wurde im polnischen Przemyśl geboren. Im Jahre 1995 beendete er die Musik-Akademie Fryderyk Chopin in Warschau bei Prof. Jerzy Jurek. Als Stipendiat der französischen Regierung setzte er das Studium an Konservatorium Paul Dukas in Paris bei Prof. Max Bonnay fort.
Er gewann den 1. Preis im landesweiten, polnischen Akkordeonwettbewerb in Katowice 1993, den 1. Preis im Internationalen Akkordeonwettbewerb in Castelfidardo (Italien) 1997 sowie den 1. Preis beim Internationalen Akkordeonwettbewerb in Paris 1997.
Klaudiusz Baran nahm an zahlreichen Festivals teil, u.a. dem Warschauer Herbst, Konzert des Jahres in der Porczynskigalerie in Warschau, Festival der Preisträger der Musikwetbewerbe in Bydgoszcz, Lutosławski Forum in der National Philharmonie in Warschau, Festival der modernen Musik Musica Polonica Nova in Breslau, Musica Moderna in Łódź, Festival Akkordeonmusik in Kragujevac (Serbien), Bajan und Bajanisten in Moskau, Bravo Maestro in Kąśna Dolna (Polen), Kreuzung der Kulturen in Warschau, Dialog Vier Kulturen in Łódź, EXPO 2008 in Saragossa (Spanien), Akkordeon Festival in Petersburg (Russland), Tango Festival y Mundial de Baile in Buenos Aires und anderen.
Als Solist spielte er mit folgenden Orchestern: National Philharmonie in Warschau, Philharmonien in Białystok, Gdańsk, Rzeszów, Jelenia Góra, Zielona Góra, Częstochowa, Kielce, Szczecin, Orchester des Polnisches Rundfunks, Sinfonietta Cracovia, Orchester AUKSO, Capella Bydgostiensis, Concerto Avenna, Camerata Academia, Capella Premisliensis, Vratislavia, Dresdner Philharmoniker, Philharmonie Greiz-Reichenbach, Philharmonie Meiningen, Fresco Sonare, Kammerorchester Tarnów, Orchester in Płock, Orchester Akademie in Lwów und anderen.
Er konzertierte mit Künstlern wie Roby Lakatos, Ivan Monighetti, Julius Berger, Susana Moncayo von Hase, Krzysztof Jakowicz, Konstanty Andrzej Kulka, Tomasz Strahl, Andrzej Bauer, Michał Nagy, Wadim Brodski, Waldemar Malicki, Paweł Gusnar, Rafał Kwiatkowski, Royal String Quartet, Kwartet Bell‘ Arte.
Im März 2009 hatte er die Gelegenheit, in Kalisz im Rahmen des Amber Road Festival mit dem deutschen Cellisten Julius Berger und der Philharmonie aus Kalisz unter der Leitung von Adam Klocek auch im Beisein der Komponistin Sofia Gubaidulina das Werk „Sieben Worte“ aufzuführen.
Er ist Mitglied und Mitbegründer folgender Ensembles: Tangata Quintet (mit dem er zwei Mal für den Fryderyk Preis (2004, 2005) nominiert war), Machina del Tango und DesOrient.
Er trat mit verschiedenen Orchestern im Ausland auf, u.a. in Frankreich, Italien, Osterreich, Ukraine, Russland, Spanien, Tschechien, Deutschland, Weissrussland, Luxemburg, Serbien, Slowakei, Litauen, Estland, England, Schweiz und Argentinien.
Als Dozent wird er zu internationalen Kursen der Musikinterpretation eingeladen.
Im Jahr 2003 erschien seine CD mit Werken von Astor Piazzola, die er als Solist und auch als Orchestermitglied für Sony Classical aufgenommen hat. Die Aufnahme erhielt einen Preis von der Akademie Phonografie Fryderyk 2003 in der Kategorie „Das beste Album Kammermusik“.
Er hat sowohl Aufnahmen für den polnischen Rundfunk und das Fernsehen als auch Film-/ Theater- und Unterhaltungsmusik gemacht.
Klaudiusz Baran ist an der Musikuniversität Fryderyk Chopin in Warschau als Professor beschäftigt. Seit 2008 bekleidet er die Funktion als Prodekan der Instrumentalabteilung.

