Sirin Kilic

Kilic

Die junge Mezzosopranistin Sirin Kilic wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. R. Pinheiro und Towako Sato Schöllhorn. Sie nahm an Meisterkursen u. a. bei Claudia Eder, Kai Wessel und Francoise Pollet teil. Seit 2004 war Sirin Kilic Mitglied des Instituts für Musiktheater Freiburg unter der Leitung von Prof. Gerd Heinz und wirkte in diesem Rahmen an zahlreichen Opernproduktionen mit.

So sang Sirin Kilic 2001 die Partie der Belinda in Purcells „Dido und Aeneas“ an der Kammeroper Mannheim, ein Jahr später war sie im Rahmen der Pfingstfestspiele Baden-Baden mit Ausschnitten aus „Die Pilger aus Mekka“ von Chr. W. Gluck sowie bei den Schwetzinger Schlossfestspielen in P. Hindemiths „Hin und Zurück“ zu hören. Am Theater Freiburg sang sie in der Spielzeit 2004/05 die Grille in L. Janaceks „Das Schlaue Füchslein“, 2006 folgten Cherubino in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und die Titelpartie in Ravels „L’Enfant et les Sortileges“ am Institut für Musiktheater Freiburg sowie Edith in der Barockoper „Alfred, King of the English“ von T. A. Arne. Im August 2008 gastiert sie in Verdis „Rigoletto“ beim Opernfestival Gut Immling.

Neben ihren Opernverpflichtungen beschäftigt sich die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes auch intensiv mit dem deutschen Kunstlied, wobei sie wichtige Impulse von ihrer Arbeit mit H. P. Müller erhielt. So ist sie gemeinsam mit ihrer Liedduo-Partnerin und Schwester Asli Kilic in Liederabenden in ganz Deutschland zu hören.