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SUMMARY:Spohr, Weber, Schubert, Haydn –  Klassisch! Romantisch!
DESCRIPTION:Einführung: 18:45 Uhr \n \nDIRIGENT Markus Huber  \nKLARINETTE Anna Erchinger\n\n \nLOUIS SPOHR Ouvertüre zur Oper „Jessonda“ op. 63  \nCARL MARIA VON WEBER Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 Es-Dur op. 74, J. 118  \nFRANZ SCHUBERT Ouvertüre zur Oper „Fierrabras“ D 796  \nJOSEPH HAYDN Sinfonie Nr. 101 D-Dur Hob. I:101 – „Die Uhr“ \n \nSpohr, Weber, Schubert und Haydn – vier Titanen der klassisch-romantischen Musikgeschichte! Zweifellos waren sie Wegbereiter auf ihren jeweiligen musikalischen Pfaden, die die Strömungen ihrer Zeit intuitiv aufgriffen und die Grundlage für zukünftige Komponisten-Generationen legten. Eines jedoch ist gewiss, die einen wären ohne die anderen wohl nicht denkbar bzw. hätten es wohl nicht zu jener virtuosen Brillanz gebracht, für die sie heute noch gerühmt werden. Eine gegenseitige Beeinflussung war erkennbar vorhanden und trug zur Entwicklung der musikalischen Landschaft ihrer Zeit bei. Ein Beispiel für diese Wechselwirkung ist die Verbindung zwischen Franz Schubert und Carl Maria von Weber. Obwohl sie unterschiedliche musikalische Wege einschlugen, teilten sie als Zeitgenossen eine gemeinsame Ära des Übergangs von der Wiener Klassik zur Romantik. Schubert, inspiriert von Webers Opern, integrierte einige von dessen Ideen in seine Lieder und musikdramatischen Werke und kam damit dem romantischen Ideal des musikalischen Ausdrucks näher. Weber wiederum war beeindruckt von Schuberts melodischer Erfindungsgabe und seiner Fähigkeit emotionale Tiefe in seiner Musik zu vermitteln. Diese gegenseitige Bewunderung und Einflussnahme trugen zur bilateralen Entwicklung ihrer musikalischen Stile bei. Auch Joseph Haydn und Louis Spohr waren sich in ihrer musikalischen Welt nicht fremd. Obwohl sie in verschiedenen Epochen lebten, teilten sie eine gemeinsame Wertschätzung für Form und Struktur in der Musik. Haydns Arbeit an der Entwicklung der Sinfonieform legte einen Grundstein für die Instrumentation und Orchestration, die später von Spohr in seinen eigenen Werken weiterentwickelt wurden. Spohrs innovative Verwendung des Orchesters und seine Virtuosität als Geiger waren sicherlich von Haydns Pionierarbeit beeinflusst. Das Verhältnis zwischen Spohr und Weber wiederum war ein wertschätzendes, wenn nicht gar freundschaftliches. Beide kannten einander noch aus ihrer gemeinsamen Gothaer Zeit: Karoline Amalie von Hessen-Kassel richtete 1812 das Deutsche Musikfest in der Margarethenkirche in Gotha aus, bei dem Carl Maria von Weber als Pianist und Louis Spohr als Dirigent der Gothaer Hofkapelle mitwirkten. Mit den vier in diesem Sinfoniekonzert gespielten Werken offenbaren sich die exzellenten Vermächtnisse vergangener Musikpochen in harmonischem Einklang – für einen flüchtigen Moment verschmelzen Raum und Zeit zu einem einzigen, unendlichen Augenblick klassisch-romantischer Ästhetik. \n\n
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