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SUMMARY:FESTLICHES NEUJAHRSKONZERT – AUFTAKT! DIE NEUNTE!
DESCRIPTION:LUDWIG VAN BEETHOVEN | Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 – „Ode an die Freude“\nDIRIGENT | Michael Hofstetter\nSOPRAN | Vanessa Waldhart\nMEZZOSOPRAN | Jolana Slavíková\nTENOR | Ludwig Obst\nBARITON | Frederic Jost\nCHOR | Konzertchor Gotha, Suhler Singakademie\nWenn ein Klang über Jahrhunderte hinweg bestehen bleibt, wenn ein Ensemble aus Musikerinnen und Musikern nicht nur überlebt, sondern Kulturgut bewahrt, weiterträgt und erneuert – dann nähert man sich dem, was man guten Gewissens als „Tradition“ bezeichnen kann. Mit der Eröffnung der Jubiläumsspielzeit 2026, blickt die Thüringen Philharmonie auf 375 Jahre Orchestertradition zurück – nicht als bloße Chronologie, sondern als lebendige Bewegung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese besondere Spielzeit lädt ein, nicht nur zu hören, sondern zu lauschen; nicht nur zu erinnern, sondern auch weiterzudenken – und so feiert die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach 375 Jahre eben nicht als Krönung eines Erreichten, sondern als Aufbruch: nämlich in das, was möglich ist. Die Zukunft der Musik beginnt nicht morgen – sie beginnt im nächsten Ton von heute. So möge in diesem Sinne die Musik dieser Spielzeit uns alle verbinden, ja gleichsam verwandeln – und daran erinnern, worin die Essenz der Musik liegt: Wo Menschen gemeinsam hören, entsteht immer ein Raum von Menschlichkeit. Voller Überschwang beschwört Friedrich von Schillers Gedicht „An die Freude“ eine alle Menschen verbindende Empfindung, eine Art göttlicher Inspiration, die alles irdische Leben vereint und beflügelt. Von dieser Ode war Ludwig van Beethoven bereits in jungen Jahren fasziniert, vor allem ob der heroisch-hehren Macht der Sprache und übergeordneten humanistischen Botschaft. Als Beethoven auf dem Zenit seines kompositorischen Schaffens war, drängte es ihn geradezu, diese „Ode an die Freude“ im Rahmen des Finalsatzes seiner 9. Sinfonie in einem waghalsigen, vokal-sinfonischen Hymnus erklingen zu lassen. Lassen wir uns alle vom Idealismus Schillers und Beethovens anstecken und begrüßen gemeinsam das neue Jahr 2026!\n\n
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