BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:-//WordPress - MECv7.28.0//EN
X-ORIGINAL-URL:https://www.thphil.de/
X-WR-CALNAME:Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
X-WR-CALDESC:Philharmonische Klänge
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=03;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=4SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE
BEGIN:VEVENT
CLASS:PUBLIC
UID:MEC-7c39a5f991bef4a1e34187677a65871d@thphil.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260424T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260424T220000
DTSTAMP:20251016T154114Z
CREATED:20251016
LAST-MODIFIED:20260413
PRIORITY:5
SEQUENCE:55
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:DELIUS, BRUCH & BEETHOVEN – In der Natur
DESCRIPTION:DIRIGENTIN | Elisa Gogou\nVIOLINE | Alexej Barchevitch\nDas Sujet der „Natur“ bzw. „Landschaft“ wird in der Musik häufig als Spiegelbild der äußeren Welt, aber ebenso als Ausdruck innerer Empfindungen genutzt. Komponisten greifen dabei auf die von der Natur vorgegebenen Klänge, Rhythmen und Stimmungen zurück, um Bilder, Atmosphären oder spezifische Emotionen hörbar zu machen. Ludwig van Beethoven zeichnet in seiner 6. Sinfonie, der „Pastorale“, ein Landidyll in bisher nie gekannter Plastizität: Das Gluckern des Baches, der Ruf des Kuckucks oder das Donnern des Gewitters dienen nicht als Selbstzweck, sondern fügen sich in eine übergeordnete Ausdrucksebene ein, die die formale Strenge und Sinnhaftigkeit der Sinfonie garantiert. Max Bruch gelingt in seiner „Schottischen Fantasie“ für Solo-Violine durch die Verwendung schottischer Volkslieder, inspiriert von den Romanen Sir Walter Scotts, eine atmosphärische Tonmalerei voller Lokalkolorit, obwohl er Schottland nie selbst betreten hat. Eine ähnliche subtile Verbindung von Natur und Gefühl findet sich in Frederick Delius’ „On Hearing the First Cuckoo in Spring“: Hier wird der Ruf des Kuckucks zur initialen Inspiration, die ein zartes, impressionistisches Klangbild entfaltet. Delius verzichtet auf programmatische Effekte im klassischen Sinne und lässt stattdessen die Musik organisch aus Stimmungen, Farben und melodischen Andeutungen erwachsen, wodurch die Natur nicht nur beobachtet, sondern poetisch erlebt wird. Wie bei Beethoven und Bruch wird auch hier die Natur zum Medium, das über bloße Imitation hinausgeht und innere Resonanzen freilegt. So zeigt sich, dass Landschaftsmalerei in der Musik stets mehr ist als bloße Tonmalerei: Sie verbindet äußere Eindrücke mit innerer Empfindung und eröffnet einen unmittelbaren Zugang zu Stimmungen, die Worte oft nicht darlegen können.\nFREDERICK DELIUS | „On Hearing the First Cuckoo in Spring“ [Vom Hören des ersten Kuckucks im Frühling] – Tondichtung aus „Two Pieces for Small Orchestra“ Th.VI/19\nMAX BRUCH | „Schottische Fantasie“ für Violine und Orchester op. 46\nLUDWIG VAN BEETHOVEN | Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 – „Pastorale“\n– Änderungen vorbehalten. –\n\n
URL:https://www.thphil.de/events/delius-bruch-beethoven_esa
ORGANIZER;CN=ThPhil GTH-EA:MAILTO:
CATEGORIES:Alle Konzerte,Siko
LOCATION:Theaterpl. 4-7, 99817 Eisenach
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.thphil.de/wp-content/uploads/ThPhil-Web_1208x1208_A5-InderNatur.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR
