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SUMMARY:JOACHIM, BRAHMS & HAYDN – Versöhnung und Leidenschaft
DESCRIPTION:DIRIGENT | Markus Huber\nVIOLINE | Alexej Barchevitch\nVIOLONCELLO | Alexey Stadler – Artist in Residence 2026\nZwischen Joseph Joachim, dem gefeierten Geiger, und Johannes Brahms, dem absoluten Komponisten, entfaltete sich eine Freundschaft, die von künstlerischer Verehrung ebenso geprägt war wie von kritischer Spannung. Joachim, von Brahms’ Musik sofort fasziniert, wurde bald zu dessen wichtigstem Vertrauten und Interpreten. Ihre Briefe offenbaren ein Zusammenspiel aus Bewunderung, Loyalität und manchmal verletztem Stolz – ein feines Netz also aus gegenseitigem Respekt und hoher Erwartung. Die Freundschaft zwischen Johannes Brahms und Joseph Joachim war ab 1884 aber längst nicht mehr so ungetrübt wie in den Anfangsjahren, denn Brahms hatte in Joachims Scheidungsprozess für dessen Frau Partei ergriffen, und seither war das einst so warme Verhältnis erkaltet – Minen und Gesten der Zurückhaltung, gepaart mit dem stillen Stolz zweier Künstler. Nun jedoch sollte Brahms’ „Doppelkonzert“ für Violine und Cello ein Zeichen der Versöhnung setzen – ein musikalischer Dialog, der die Kluft zwischen ihnen zu überbrücken suchte.\nSchon in jungen Jahren traten Johannes Brahms und Joseph Joachim leidenschaftlich für das Gesamtopus von Joseph Haydn ein, dessen einst gefeierte Kompositionen drohten, nach dessen Tod anno 1809, allmählich in Vergessenheit zu geraten. Brahms, tief von der Wiener Klassik geprägt, bewunderte „Papa Haydns“ formale Klarheit und kontrapunktische Strenge, die er in seinen eigenen Sinfonien und Kammerwerken fortführte. Joachims und Brahms’ Engagement sorgte dafür, dass Haydn im musikalischen Bewusstsein des 19. Jahrhunderts nicht nur als historischer Meister galt, sondern auch für zeitgenössische Musiker relevant blieb.\nJOSEPH JOACHIM | Elegische Ouvertüre op. 13\nJOHANNES BRAHMS | Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 – „Doppelkonzert“\nJOHANNES BRAHMS | Variationen über ein Thema von Haydn B-Dur op. 56a\nJOSEPH HAYDN | Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 – „La Passione“\n– Änderungen vorbehalten. –\n\n
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