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SUMMARY:AUS DEM SCHATTEN INS LICHT – Ekhof-Festival – Barock ImPuls
DESCRIPTION:„TONMALEREI “ AUS DER ZEIT DER ALTEN MEISTER\nMUSIKALISCHE LEITUNG | Alexej Barchevitch\nCOUNTERTENOR | Nils Wanderer – Artist in Residence 2026\nLAUTE/THEORBE | Johannes Ötzbrugger\nEs spielt das Barockorchester der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.\nDas Konzert „Aus dem Schatten ins Licht“ knüpft an eine ästhetische Grundhaltung des 17. Jahrhunderts an, in der sowohl Malerei als auch Musik stark von Kontrasten geprägt waren. Die Verbindung zur Epoche Rembrandts ergibt sich nicht nur aus der zeitlichen Nähe der ausgewählten Komponisten, sondern auch aus einer gemeinsamen künstlerischen Idee: der bewussten Gestaltung von Hell-Dunkel-Effekten.\nRembrandt van Rijns Maltechnik des „Chiaroscuro“ – die modellierende Gegenüberstellung von Licht und Schatten – verleiht seinen Bildern eine außergewöhnliche räumliche und psychologische Tiefe. In der Musik derselben Epoche findet sich ein analoges Ausdrucksprinzip: Komponisten wie Claudio Monteverdi, Francesco Cavalli, John Dowland oder Heinrich Ignaz Franz Biber arbeiteten mit starken harmonischen, dynamischen und satztechnischen Kontrasten, um Texte und Affekte präzise darzustellen. Diese barocke „Tonmalerei“ diente nicht nur der Beschreibung konkreter Inhalte, sondern vor allem der Verdeutlichung emotionaler Spannungen.\nIm Zentrum des Konzerts steht der Countertenor Nils Wanderer, dessen Stimmfarbe und interpretatorischer Ansatz auf besondere Weise an das barocke Prinzip des Chiaroscuro anknüpfen. Wie Rembrandt Licht und Schatten für plastische Wirkung nutzte, gestaltet Wanderer musikalische Kontraste nicht als bloße Effekte, sondern als Ausdrucksträger: klare Linien im Leuchten der Höhe, eine dunklere, fast erdige Klangnuance in den tieferen Registern und sorgfältig herausmodellierte Phrasenübergänge. Durch Wanderers einzigartige Stimme, seine präzise Textbehandlung und seine interpretatorische Hingabe entstehen Klangräume, die das tonmalerische Konzept von Licht und Schatten in allen Facetten hör- und erfahrbar machen.\nMit Arien und Instrumentalwerken von Claudio Monteverdi, John Dowland, Francesco Cavalli, Henry Purcell, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Heinrich Ignaz Franz Biber, Giuseppe Tartini, Arcangelo Corelli und Wolfgang Carl Briegel\nDie Aufführung in Gotha findet im Rahmen des „Ekhof-Festivals 2026“ statt.\n– Änderungen vorbehalten. –\n\n
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