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DESCRIPTION:Schloss & Park Altenstein \nJohannes Brahms, Clara Schumann, Franz Liszt oder auch Fürst Pückler-Muskau weilten einst in Thüringens größtem Landschaftspark und hinterließen ihre Spuren. Im Jahr 1799 angeregt durch Herzog Georg. I. von Sachsen-Meiningen, ist der 160 Hektar große Park Altenstein in seiner spektakulären Naturkulisse eine deutschlandweit einzigartige Symbiose aus Natur, Gartenbaukunst und Architektur, in deren Mitte Schloss Altenstein im Stil der englischen Spätrenaissance liegt. Im Landschaftspark finden regelmäßig hochkarätig besetzte Sommerkonzerte statt.\nBad Liebenstein \nWo sich Musik, Natur und Geschichte begegnen, liegt Bad Liebenstein – Thüringens ältestes Heilbad. Mit der Entdeckung der Casimirquelle begann die Entwicklung des Heilbades. Seine Blütezeit erlebte es mit der Entwicklung zur Sommerresidenz der Meininger Herzöge. Das historische Kurensemble vermittelt einen Eindruck von der früheren Pracht. Heute ist Bad Liebenstein geprägt von lebendiger Kultur: Theater, Konzerte & Ausflugsziele wie das Licht- und Klangerlebnis der Altensteiner Höhle, die Burg Liebenstein oder das Historische Kurensemble ziehen viele Gäste an. Bad Liebenstein feiert 2026 gemeinsam mit Meiningen das große Herzog-Georg-Jahr mit vielen Highlights.\n\n„Souvenir de Florence“ auf dem Konzertplatz im Schlosspark Altenstein\nVIOLONCELLO | Alexey Stadler – Artist in Residence 2025/26\nEs spielt das Spohr-Quartett der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.\nEs gibt Werke, die in der Musikgeschichte als bedeutend gelten, im Konzertsaal jedoch selten zu hören sind. Eines dieser Schätze ist Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Streichsextett „Souvenir de Florence“. Entstanden im unmittelbaren Anschluss an seine Oper „Pique Dame“, spiegelt es einen Komponisten wider, der nach intensiver Arbeit in Florenz seine Eindrücke in ein für ihn ungewohntes kammermusikalisches Terrain überträgt. Anfang 1890 verbrachte Tschaikowski drei Monate in Florenz, wo er sich mit ganzer Energie der Komposition von „Pique Dame“ widmete – die Oper entstand in nur 44 Tagen. Bereits während dieser Zeit begegnete ihm eine Melodie, deren elegischer Charakter die Essenz der Stadt in sich trug. Diese Erinnerung an Florenz wurde als „Souvenir“ zur Keimzelle seines späteren Streichsextetts. Erst zurück in St. Petersburg setzte Tschaikowski die Ideen aus Italien in die endgültige Form um – zumal er dem St. Petersburger Kammermusikverein, der ihn zu seinem Ehrenmitglied ernannt hatte, eine musikalische Danksagung schuldete. Mit „Souvenir de Florence“ betrat Tschaikowski kompositorisches Neuland: ein Streichsextett, das klassisch aufgebaut ist und zugleich alle Möglichkeiten der kammermusikalischen Interaktion auslotet. Der Satzbau folgt der traditionellen Struktur: ein ausdrucksstarker Sonatensatz, ein lyrischer langsamer Satz in dreiteiliger Form, ein lebhaftes Scherzo mit Trio und ein funkelndes Rondo-Finale, das in einer virtuosen Doppelfuge gipfelt. Die reichhaltige Palette an Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten macht das Werk zu einer wahren Herausforderung – und zugleich zu einer Freude für die ausführenden Musikerinnen und Musiker.\nPJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI | „Souvenir de Florence“ – Streichsextett d-Moll op. 70\nJOHANNES BRAHMS | Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18\nDie Aufführung findet im Rahmen des „Brahmsfestes 2026“ statt.\n– Änderungen vorbehalten. –\n\n
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