Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach erlebt großartige Livestream-Premiere

Ragna Schirmer am Pfingstmontag beim Live-Stream-Konzert in der Gothaer Margarethenkirche (Foto: Bernd Seydel).
Foto: Bernd Seydel
Ragna Schirmer mit Intendantin Michaela Barchevitch (l.) und Heike Eberlein, die als Leserin von TA/TLZ Gotha das 1:1-Konzert gewann (Foto: Bernd Seydel)

Eine stimmungsvolle Doppel-Premiere haben die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach wie auch die Pianistin Ragna Schirmer am Pfingstmontag in der Gothaer Margarethenkirche erlebt.

Eine Premiere deshalb, weil Ragna Schirmer als Artist in Residence ihr allererstes Livestream-Konzert spielte - und genau jenes war auch eine Premiere für die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
Ragna Schirmer spielte das Programm "1 zu 1 wird 111" und erklärte dies so: " „Wir sind also zu zweit in der Kirche – eine Musikerin und eine Zuhörerin.  Und das Konzert heißt 1:1 und das ergibt mit dem Titan Ludwig van Beethoven zusammen drei Mal die 1 – nämlich die Sonate opus 111.  Beethovens letzte Klaviersonate wird den Kern des Konzerts bilden. In dieser letzten Sonate geht es von tiefem Leid von großer Dramatik bis hin zu den Gesängen der Engel. Das passt in diese Zeit und dass, so denke ich, ist auch ein Zeichen dafür, dass wir bei allem Schmerz und bei aller Verzweiflung die Hoffnung niemals verlieren sollen.“

Auf dem Spielplatz standen Ludwig van Beethoven (Fantasie op. 77/Sonate op. 111) und J. Corigliano (Fantasia on an ostinato by Beethoven). Nach dem Konzert freute sich Ragna Schirmer wie auch die Intendantin der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach, Michaela Barchevitch, darüber, dass alles gut geklappt hat. " Aber eins ist auch klar: "Ein Konzert vor Publikum kann dies nicht, aber auch gar nicht ersetzen!"

Ein ausführlicher Film-Rückblick auf das Konzert erfolgt ebenso wie die zeitweilige Präsentation des Konzertes auf unserem YouTube-Kanal.