4. Sinfoniekonzert: RUSSISCHE SEELE

Fr, 7. Februar 2020 | 19:30 Uhr
Eisenach | Landestheater
Nikolai Rimsky-Korsakov Ouvertüre über russische Themen op. 28
Peter Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1 op. 23 in b-Moll
Igor Stravinsky „Petruschka“ Burleske in vier Bildern (revidierte Fassung von 1947)

Solist
Konstantinos Destounis

Dirigent
Stefanos Tsialis

Ganz im Zeichen russischer Farbenpracht stehen die Werke des vierten Anrechtskonzerts.

Den Reigen eröffnet Rimsky-Korsakovs Ouvertüre. Von den Novatoren („Mächtiges Häuflein“) verfügte Rimsky-Korsakov als Einziger über eine professionelle musikalische Ausbildung. So sind seine Orchesterpartituren

glänzend instrumentiert und gespickt mit reizvollen Effekten.

Kaum zu glauben, dass Peter Tschaikowskys heute so populäre Klavierkonzert b-Moll op. 23 zunächst von Nikolai Rubinstein als unspielbar abgelehnt wurde. Im Jahr 1875 brachte es Hans von Bülow in Boston zur Uraufführung. Seitdem zählt zum festen Repertoire eines jeden renommierten Pianisten. Allein die wuchtigen Anfangsakkorde prägen sich jedem Hörer unvergesslich ein, ebenso die virtuose Solokadenz im ersten Satz. Nicht nur der kontrastreiche Mittelsatz, auch das furiose Finale nimmt gefangen. Ein Juwel der Konzertliteratur.

1910/11 schrieb Igor Stravinsky ein Konzertstück für Klavier und Orchester, das bald zum Ballett „Petruschka“ erweitert wurde. Im Mittelpunkt steht die russische Kaspergestalt Petruschka. Grundlage bilden altrussische Volksweisen, die

derb und ironisch für ein buntes Spektakel sorgen. Eine Fassung von 1947, die dem Klavier neue Aufgaben zuweist, öffnete dem Erfolgsstück die Konzertsäle.

 

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Konstantinos Destounis