Die eindringliche, intensive Musik von Olivier Messiaens „Quartett für das Ende der Zeit“ (komponiert 1941) und der Erinnerungsbericht „Der Pianist“ von Władysław Szpilman, der die Zeiten im Warschauer Ghetto beschreibt, ergänzten und kommentierten sich auf berührende Weise. Gestern Abend erklang das Gesprächskonzert „Erinnerungskultur – Musik gegen das Vergessen“ im Hanns-Cibulka-Saal der Heinrich-Heine-Stadtbibliothek Gotha. Mit ruhiger, deutlicher Stimme trug Kerstin Klaholz die Geschichte vor. Unser Artist in Residence, der Cellist Alexey Stadler, und Charlotte Thiele (Violine), Malte Jansen (Klarinette) und Deren Wang (Klavier) spielten die Musik Messiaens so inniglich, meisterlich und dann wieder kraftvoll-energisch. Es war ein zutiefst nachdenklich machender, aber zugleich auch klangsinnlicher Abend.

Die Veranstaltung der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach fand in Kooperation mit der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sowie DIALOGI statt.

Alle Fotos: Bernd Seydel

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