Donnerstag

04.11.

20:00 Uhr Kulturhaus Gotha

Konzertreihe A

A2

Solistinnen Yulia Petrachuk, Sopran | Luisa Sello, Flöte
Dirigent Ernest Hoetzl

es spielt die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach

Albert Franz Doppler: „Fantaisie Pastorale en Hongroise“, op. 26
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38, „Prager Sinfonie“, D-Dur, KV 504
Richard Strauss: „Symphonisches Monodram aus der Oper Elektra“ für Sopran und Orchester zusammengestellt und instrumentiert von Richard Dünser (Uraufführung)

Eine ungarische Hirtenfantasie, eher eine „Pastoralfantasie auf ungarische Art“, aus dem Schaffen Albert Franz Dopplers eröffnet das Konzertprogramm. Die Musik des aus Lemberg stammenden Doppler ist vor allem von Einflüssen ungarischer und polnischer Volksmusik geprägt, die er in seinen Fantasien für Flöte verarbeitete. Wir treffen hier auf pseudo-ungarische „Volksmusik“ im Stil jener Csárdás-Kapellen,
die im Wiener Prater einst das Publikum erfreuten. Im heutigen Konzertsaal malt das Stück ein verklärt romantisches Bild vom Flöte spielenden Hirten im Eins-Sein mit der Schöpfung. Doppler, der selbst bereits mit 13 Jahren sein Konzertdebüt als Flötist gab, schenkt seinem Instrument eine große Stimme. Luisa Sello, Flötistin
von internationalem Renommee, lässt sie fabelhaft erklingen.
Mit Mozarts D-Dur-Sinfonie, der „Prager Sinfonie“, erklingt ein Hauptwerk aus dem sinfonischen Werk des Meisters. Nach Misserfolgen in Wien war er in Prag mit „Figaros Hochzeit“ endlich wieder erfolgreich. Und dort wurde 1787 auch die „Prager Sinfonie“
uraufgeführt, deren dramatisch ernster Klang den Charakter späterer Werke wie „Die Zauberflöte“ und die „Jupiter-Sinfonie“ vorwegnimmt. Sagen und Mythen, wie beispielsweise der antike Stoff um König Agamemnons Töchter Iphigenie und Elektra, finden bis in die Gegenwart immer wieder eine künstlerische Bearbeitung. Im Jahr 1909 wagten sich Richard Strauss und sein bevorzugter Librettist Hugo von Hofmannsthal an das Thema. Mit der Oper „Elektra“ entstand ein besonders expressives Werk. Der Österreichische Komponist Richard Dünser, bekannt durch Bearbeitungen von Schubert und Mahler, arrangierte die Strauss’sche „Elektra“ für den Konzertsaal. Solistin ist die renommierte russische Sopranistin Yulia Petrachuk.

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Sonntag

04.12.

11:00 Uhr

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