Juni 2026
MEDEA – Ekhof-Festival – Barock ImPuls

Veranstalter
-
ThPhil GTH-EA
Standort
- Ekhoftheater Gotha
- Schloss Friedenstein, Schlosspl. 1, 99867 Gotha
-
Webseite
http://www.ekhof-festival.de
Weitere Informationen
MUSIKALISCHE LEITUNG | Alexej Barchevitch
SPRECHERIN | Eva Vogel
Es spielt das Barockorchester der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
Ein singuläres Werk mit eigenwilligem Charakter – ein Werk, das einen der bedeutendsten Mythen der griechischen Antike in den Fokus nimmt: Das „Medea“-Melodram des aus dem Böhmischen stammenden, unter Friedrich III. von Sachsen- Gotha-Altenburg in der Gothaer Hofkapelle wirkenden Komponisten und Instrumentalvirtuosen Georg Anton Benda beeindruckt durch seine unmittelbare Ausdrucksintensität und die eindringliche Vergegenwärtigung vielschichtiger Gefühls- und Gedankenwelten. Im 18. Jahrhundert bezeichnete man mit dem Begriff „Melodrama“ eine Form, die für damalige Verhältnisse offenbar avantgardistisch genug war, um selbst Wolfang Amadeus Mozart zu beeindrucken: Es ist ein Theaterstück mit musikalischer Begleitung, aber mit Rezitationen anstelle von Gesang. Wenn die Stimme der Medea erklingt, offenbart sich in ihrem schizophrenen Monolog ihr schauerlich-grausames Schicksal: „Hier lieg ich und fleh um Rache auf Jasons Haupt!“ schreit Medea, die Verlassene. Jason, der Vater ihrer Kinder, den sie einst so leidenschaftlich geliebt hat und der erst durch ihre Kraft zu Macht und Herrschaft gelangt ist, hat sie für eine andere Frau verstoßen. Doch Medea hasst so leidenschaftlich, wie sie liebt. Ihre Rache bringt nicht nur dem Königspaar Jason und Krëusa den Tod, sondern lässt sie zur Mörderin der eigenen Kinder werden. Wie kann eine liebende Mutter solche Gräueltaten begehen? Welche Kämpfe toben in Medeas Innern? Seit Jahrtausenden machen Fragen wie diese die antike Tragödie nach Euripides zu einem epochalen Theaterstoff.
MUSIK | Georg Anton Benda
TEXT | Friedrich Wilhelm Gotter
Die Aufführung in Gotha findet im Rahmen des „Ekhof-Festivals 2026“ statt.
– Änderungen vorbehalten. –
ROMEO UND JULIA – Ballett op. 64 von Sergei Prokofjew

Veranstalter
-
Landestheater Eisenach
-
Telefon
03691 256 0 -
E-Mail
info@landestheater-eisenach.de -
Webseite
https://www.landestheater-eisenach.de/start/index.html
Standort
- Landestheater Eisenach
- Theaterpl. 4-7, 99817 Eisenach
-
Webseite
https://www.landestheater-eisenach.de/start/index.html
Kategorie
Weitere Informationen
ROMEO UND JULIA
Ballett in drei Akten op. 64
MUSIK Sergei Prokofjew
DIRIGENT Markus Huber | Aurélien Bello
CHOREOGRAFIE Jorge Pérez Martínez
Es spielt die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
DAS DSCHUNGELBUCH – Familienkonzert

Veranstalter
-
ThPhil GTH-EA
Standort
- Landestheater Eisenach
- Theaterpl. 4-7, 99817 Eisenach
-
Webseite
https://www.landestheater-eisenach.de/start/index.html
Weitere Informationen
Ein Familienkonzert für Erzähler, Bläseroktett und Schlagzeug
MUSIK | George Bruns, R.B. Sherman & R.M. Sherman
ARRANGEMENTS | Stefan Goerge
ERZÄHLER/TEXTFASSUNG | Patrick Rohbeck
Wer kennt sie nicht, die märchenhafte Geschichte vom Findelkind Mogli, das von wilden Wölfen im indischen Urwald aufgezogen wird? Sie stammt aus dem berühmten „Dschungelbuch“, einer Sammlung von Erzählungen und Gedichten des britischen Autors Rudyard Kipling. Weltbekannt wurden der mutige Mogli, der stets gut gelaunte Bär Balu, der kluge Panther Baghira und der böse Tiger Shir Khan 1967 durch Walt Disneys fantastisches Zeichentrickabenteuer. Disneys „Dschungelbuch“ zählt zu den erfolgreichsten Kinofilmen aller Zeiten, nicht zuletzt durch die Fülle von längst zu Evergreens gewordenen Melodien. Und diese kann man nun, in völlig neuem Gewand, im Konzert erleben. Denn Autor Patrick Rohbeck und Arrangeur Stefan Goerge haben das „Dschungelbuch“ für die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach neu bearbeitet und eingerichtet. Folgt uns in den geheimnisvollen Urwald und erlebt eine mitreißende Geschichte über eine Freundschaft, die Grenzen überwindet. S(w)ingt mit dem verrückten Orang-Utan King Louie, lacht über die urkomische Elefantenparade und lasst euch hypnotisieren von der hinterlistigen Schlange Kaa. Natürlich darf auch der oscarprämierte Song „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ nicht fehlen. Dieser und all die anderen bärenstarken Hits machen das „Dschungelbuch“ zu einem einmaligen musikalischen Spaß für die ganze Familie.
Es spielt das OktoPLUS-Ensemble der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
-Änderungen vorbehalten.-
IM PARADIESGARTEN DER KLÄNGE

Standort
- Kulturkirche St. Peter und Paul Weißensee/Thür
Weitere Informationen
Der Kauf einer Konzertkarte berechtigt zu einem Besuch des Chinesischen Gartens in Weißensee am Tag des Konzertes oder innerhalb der darauffolgenden 12 Monate.
Das Glück liegt in Weißensee
In der Stadt im Westen Thüringens verbinden sich mystische Legenden und jahrhundertealte Bauwerke mit außergewöhnlicher Gartenkultur. Hier treffen der größte chinesische Einzelgarten Europas und das älteste Rathaus Deutschlands nur wenige Meter entfernt aufeinander.
Der Chinesische Garten lädt zum Staunen ein, während der historische Stadtkern mit seinem alten Rathaus, der Stadt- und Kulturkirche St. Peter und Paul sowie der Runneburg ein Stück Mittelalter lebendig werden lässt. Wer durch Weißensee schlendert, wird überrascht von einer kulturhistorischen Vielfalt auf engstem Raum. Diese Vielfalt wird gefeiert – beim Mondfest im Chinesischen Garten, beim Ritterturnier auf der Runneburg oder beim Wasserfest am Gondelteich.
Harmonie zwischen Mensch und Natur
Er ist ein magischer Anziehungspunkt, der „Garten des ewigen Glücks“. Mitten in der historischen Altstadt wurde er in nur vier Monaten von chinesischen Gartenexperten aus Shanghai gemeinsam mit dem Thüringer Landschaftsarchitekten Jens-Christian Wittig erschaffen. In seiner Gesamtanlage gleicht er der Form eines Drachens und beinhaltet Bauwerke nach traditioneller chinesischer Architektur mit typisch geschwungenen Dachformen. Ob Teepavillon, Hochzeitspavillon, Tor zur Weitsicht, Pavillon der Freude oder Seepavillon: Überall bieten sich prächtige Ausblicke. Für eine Weile taucht man in eine andere Welt ein – eine Welt der Ruhe und Einkehr, der Freude und des Glücks.
Tipp: Spaziergang vom Chinesischer Garten zum Gondelteich. Vom Sumpf zum See: Der Gondelteich ist ein liebevoll gestaltetes Naherholungsgebiet, das in den 1960er Jahren auf Initiative der Bürger aus einem verwilderten Sumpfgebiet entstanden ist. Der neu entstandene See wird seither von der Sächsischen Helbe mit Wasser versorgt – einem komplexen mittelalterlichen Wasserleitungssystem, das über 19 Kilometer Wasser vom Stauwerk Westgreußen nach Weißensee transportiert.
Alte Legenden, mächtige Architektur
Die Stadtkirche St. Peter und Paul in Weißensee, am höchsten Punkt des Ortes gelegen, ist ein beeindruckendes Bauwerk, dessen Geschichte bis ins Jahr 1180 zurückreicht. Ursprünglich als dreischiffige Pfeilerbasilika errichtet, erhielt sie im 14. Jahrhundert einen hohen gotischen Chor. Die Kirche besitzt eine barocke Orgel, die 1737 von Johann Sebastian Bach höchstpersönlich geprüft wurde. Sehenswert ist auch der Altar, der im Zuge der Reformation eine erstaunliche Wandlung erlebte: Einst wurde die Krönung Marias dargestellt. Einfallsreiche Protestanten hobelten jedoch nicht die Krone weg, sie griffen zum Pinsel und malten Maria einen Bart, um daraus einen Jesus zu machen.
Zeugnis romanischer Baukunst und mittelalterlicher Geschichte
Die Runneburg in Weißensee, erbaut um 1170 von Landgräfin Jutta – Schwester des Kaisers Barbarossa, gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen romanischer Architektur in Deutschland. Mit ihrer nahezu original erhaltenen Bausubstanz, dem beeindruckenden Palas und dem fünfstöckigen Turm ist sie ein wichtiges Symbol mittelalterlicher Baukunst. Die Burg war strategischer Mittelpunkt landgräflicher Politik. Auch die Heilige Elisabeth gehörte zu ihren prominenten Besuchern. Mittelalterliche Superstars des Minnesangs wie Walther von der Vogelweide und Heinrich Hetzbold von Weißensee konzertieren hier. Apropos Romanik: Das romanische Rathaus in Weißensee zählt zu den ältesten in ganz Deutschland. Die Substanz eines repräsentativen romanischen Steinhauses um 1200 ist heute noch zwischen den Erweiterungsbauten zu sehen.
Tipp: Elisabethtor – das begehbare Buch. Die Stadt Weißensee ehrt die Heilige mit einem einzigartigen Kunstwerk: einem Tor mit einem begehbaren Buch, das die Geschichte Elisabeths und des Magiers Klingsor erzählt. Es ist Teil des „Thüringer Sagenweges“ in Weißensee, der an elf Stationen Wunder und Geschichten aus der Region.
Tipp: Elisabethtor – das begehbare Buch. Die Stadt Weißensee ehrt die Heilige mit einem einzigartigen Kunstwerk: einem Tor mit einem begehbaren Buch, das die Geschichte Elisabeths und des Magiers Klingsor erzählt. Es ist Teil des „Thüringer Sagenweges“ in Weißensee, der an elf Stationen Wunder und Geschichten aus der Region.Chinesischer Garten Weißensee © Paul HentschelChinesischer Garten Weißensee © Paul Hentschel
Konzert in der Kulturkirche St. Peter und Paul Weißensee – Im Paradiesgarten der Klänge
DIRIGENT/MODERATOR | Russell Harris
TENOR | Aco Bišćević
SOPRAN | Nataliia Shumska
Das Sinfoniekonzert „Im Paradiesgarten der Klänge“ lädt zu einer sinnlichen Entdeckungsreise nach Asien ein – eine musikalische Exkursion, die die Fantasie beflügelt und die Seele berührt. Ausgewählte Werke machen den Exotismus asiatischer Klangwelten in unterschiedlichsten Interpretationen und Adaptionen von fernöstlichen und westlich sozialisierten Komponisten erlebbar – ein Fest der Sinne, das Asien in all seiner Magie, Anmut und Vielschichtigkeit präsentiert. Wie in einem „Chinesischen Garten“, einem Ort, an dem Geist und Natur in harmonischem Austausch stehen, enthüllt dieses Programm die facettenreichen asiatischen Klangtechniken und -farben: Pentatonik, Gongs und exotische Perkussion. Diese verschmelzen mit der sinfonischen Textur zu einem Klangteppich voller Rätsel, Mystik und Ästhetik. Diese Musik öffnet Räume für die Fantasie und weckt in uns eine tiefe, sehnsuchtsvolle Stimmung. Wie ein Traum zwischen Realität und Imagination entführen die exotischen Melodien unweigerlich in ferne Landschaften, mystische Tempel und blühende Gärten jenseits des Alltäglichen.
Tauchen Sie ein in diese Oase der Klänge, lassen Sie sich verzaubern und folgen Sie der Musik auf verschlungenen Pfaden durch fernöstliche Klanggärten voller geheimnisvoller Wesen.
GIACOMO PUCCINI | Auszüge aus den Opern „Turandot“ und „Madama Butterfly“
FRANZ LÉHAR | Auszüge aus der Operette „Das Land des Lächelns“
CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK | Auszüge aus der Oper „Le cinesi“
FREDERICK DELIUS | In a Summer Garden
ANTONÍN DVOŘÁK | Lied an den Mond aus der Oper „Rusalka“
ALEXANDER BBORODIN | „Eine Steppenskizze aus Mittelasien“ – Sinfonische Dichtung
– Änderungen vorbehalten. –
DAS DSCHUNGELBUCH – Picknick-Konzert am Saurier-Erlebnispfad

Veranstalter
-
ThPhil GTH-EA
Standort
- Sauriererlebnispfad Georgenthal & Tambach-Dietharz
-
Webseite
https://www.georgenthal.de/tourismus/sauriererlebnispfad
Weitere Informationen
Georgenthal & der Saurier-Erlebnispfad – Zeitreise durch Millionen Jahre
Nur wenige Kilometer weiter, in der Region um Georgenthal, öffnet sich eine andere Welt: der Saurier-Erlebnispfad, eine Geo-Route im UNESCO Global Geopark „Inselsberg – Drei Gleichen“. Dieser rund 15,2 km lange Rundweg nimmt Familien mit auf eine Reise vor 100 Millionen Jahren. Entlang des Pfades stehen lebensgroße Sauriermodelle – begleitet von Info-Tafeln, die das Leben und die Landschaft in der Urzeit erklären.
Am Bromacker, einer einzigartigen Grabungs- und Fundstätte zwischen Georgenthal und Tambach-Dietharz, wurden fossile Ursaurier entdeckt – darunter das spektakuläre „Tambacher Liebespaar“. Über diesen Fundort informiert der Pfad eindrücklich: Von der Ausgrabung über die Präparation bis zur Rekonstruktion der alten Saurier. Ein Erlebnis, das nicht nur Kinder begeistert.
Auch die älteren Zeugnisse der Geschichte sind in Georgenthal präsent: Die Ruinen eines Zisterzienserklosters, ein Kornhaus mit romanischem Rosettenfenster und stimmungsvolle Klosterreste laden zu besinnlichen Spaziergängen unter alten Bäumen ein.
Das Dschungelbuch
Ein Familienkonzert für Erzähler, Bläseroktett und Schlagzeug
MUSIK | George Bruns, R.B. Sherman & R.M. Sherman
ARRANGEMENTS | Stefan Goerge
ERZÄHLER/TEXTFASSUNG | Patrick Rohbeck
Wer kennt sie nicht: die Geschichte vom Findelkind Mogli, das im indischen Urwald von Wölfen aufgezogen wird? Sie stammt aus Rudyard Kiplings „Dschungelbuch“. Weltbekannt wurden der mutige Mogli, der fröhliche Bär Balu, der kluge Panther Baghira und der gefährliche Tiger Shir Khan durch Walt Disneys Zeichentrickfilm von 1967. Mit seinen unvergesslichen Melodien zählt er zu den erfolgreichsten Kinofilmen. In neuer musikalischer Fassung bringen Autor Patrick Rohbeck und Arrangeur Stefan Goerge das Werk nun mit dem OktoPLUS-Ensemble der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach auf die Bühne – eine mitreißende Geschichte über Freundschaft, mit bekannten Songs wie „Ich wär‘ gern wie du“ und dem oscarprämierten „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“.
Als Erzähler führt Patrick Rohbeck durch das Programm. Dem Publikum ist er bereits aus Produktionen wie „Der Polarexpress“, „Peter und der Wolf“ und „Max & Moritz“ bekannt. Mit Witz, Charme und sprachlicher Lebendigkeit verbindet er Wort und Musik zu einem besonderen Konzerterlebnis.
Für Verpflegung ist vor Ort sowie im „Gasthaus zur Lohmühle“ gesorgt, wo auch Parkmöglichkeiten bestehen. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Spaziergang zum Spielort. Das Konzert ist als Picknick-Konzert gestaltet – Besucher können Decken oder Sitzgelegenheiten mitbringen und die Aufführung entspannt genießen.
Es spielt das OktoPLUS-Ensemble der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Wilhelm-Hey-Saal in Leina/Georgenthal statt.
-Änderungen vorbehalten.-
IM PARADIESGARTEN DER KLÄNGE

Veranstalter
-
ThPhil GTH-EA
Standort
- Stadthalle Gotha
- Schützenpl. 1, 99867 Gotha
-
Webseite
https://www.stadthalle-gotha.de
Kategorie
Weitere Informationen
DIRIGENT/MODERATOR | Russell Harris
TENOR | Aco Bišćević
SOPRAN | Nataliia Shumska
Das Sinfoniekonzert „Im Paradiesgarten der Klänge“ lädt zu einer sinnlichen Entdeckungsreise nach Asien ein – eine musikalische Exkursion, die die Fantasie beflügelt und die Seele berührt. Ausgewählte Werke machen den Exotismus asiatischer Klangwelten in unterschiedlichsten Interpretationen und Adaptionen von fernöstlich und westlich sozialisierten Komponisten erlebbar – ein Fest der Sinne, das Asien in all seiner Magie, Anmut und Vielschichtigkeit präsentiert. Wie in einem „Chinesischen Garten“, einem Ort, an dem Geist und Natur in harmonischem Austausch stehen, enthüllt dieses Programm die facettenreichen asiatischen Klangtechniken und -farben: Pentatonik, Gongs und exotische Perkussion. Diese verschmelzen mit der sinfonischen Textur zu einem Klangteppich voller Rätsel, Mystik und Ästhetik. Diese Musik öffnet Räume für die Fantasie und weckt in uns eine tiefe, sehnsuchtsvolle Stimmung. Wie ein Traum zwischen Realität und Imagination entführen die exotischen Melodien unweigerlich in ferne Landschaften, mystische Tempel und blühende Gärten jenseits des Alltäglichen.
Tauchen Sie ein in diese Oase der Klänge, lassen Sie sich verzaubern und folgen Sie der Musik auf verschlungenen Pfaden durch fernöstliche Klanggärten voller geheimnisvoller Wesen.
GIACOMO PUCCINI | Auszüge aus den Opern „Turandot“ und „Madama Butterfly“
FRANZ LÉHAR | Auszüge aus der Operette „Das Land des Lächelns“
CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK | Auszüge aus der Oper „Le cinesi“
FREDERICK DELIUS | In a Summer Garden
ANTONÍN DVOŘÁK | Lied an den Mond aus der Oper „Rusalka“
ALEXANDER BBORODIN | „Eine Steppenskizze aus Mittelasien“ – Sinfonische Dichtung
– Änderungen vorbehalten. –
GLUCK – ORPHEUS

Standort
- Friedenskirche Sanssouci Potsdam
- Am Grünen Gitter 3, 14469 Potsdam
-
Webseite
https://www.musikfestspiele-potsdam.de/musikfestspiele/profil.html
Kategorie
Weitere Informationen
MUSIKALISCHE LEITUNG | Michael Hofstetter
CHOR | Cantus Thuringia
Es spielt das Barockorchester der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
ORPHEUS | Valer Sabadus
EURYDIKE | Julia Kirchner
AMOR | Anna Sayn
„Orpheus! Ist’s Täuschung, ist’s Wahrheit?“ – Christoph Willibald Glucks Oper setzt unmittelbar mit Orpheus‘ herzzerreißender Klage über seine verstorbene Ehefrau Eurydike ein. Der Gott Amor ermöglicht ihm jedoch, seine geliebte Eurydike aus der Unterwelt zu befreien. Auf dem Weg aus dem Hades heraus weigert er sich aber gemäß der Weisung der Götter, Eurydike anzusehen – das lässt sie an seiner Liebe zweifeln. Als sich Orpheus schließlich dennoch zu ihr umdreht, stürzt Eurydike zurück in die Unterwelt. Mit seiner fatalen Entscheidung und Tat tritt Orpheus eine Lawine an Emotionen los und zeigt, dass die Kunst, die Musik, der Gesang im Namen der Liebe die Schrecken des Todes zu bezwingen vermögen. Immer wieder markierten die verschiedenen Vertonungen des Orpheus-Mythos Neuerungen auf den Opernbühnen. So stellte Gluck sein Meisterwerk ganz in den Dienst der von ihm propagierten Reform- Oper, also weg von verkünsteltem Virtuosen-Handwerk der Opera seria hin zu einer fokussierten, dramatischen Erzählung mit ausdrucksvoll-emotionaler Musik. Glucks Vertonung der Geschichte von Orpheus ist von einer bis dahin nicht gekannten dramatischen Wahrhaftigkeit und lässt das Publikum tiefen Anteil an den Gefühlswelten der Liebenden nehmen. In der Hauptpartie des Orpheus ist der international gefeierte Star-Countertenor Valer Sabadus zu erleben, der in der Spielzeit 2023/24 Artist in Residence bei der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach war. Er zählt zu den bedeutendsten Rollenvertretern seines Fachs und wird auch dieser Aufführungsserie gesangliche Maßstäbe setzen. Das Barockorchester der Thüringen Philharmonie spielt unter der musikalischen Leitung von Barock-Spezialist Michael Hofstetter, dem Intendanten der Internationalen Gluck-Festspiele Nürnberg.
Oper in drei Akten
Konzertante Aufführung | Fassung von Hector Berlioz in der Bearbeitung von Alfred Dörffel
MUSIK | Christoph Willibald Gluck
LIBRETTO | nach dem Französischen von Pierre Louis Moline in der Übersetzung von Alfred Dörffel
Das Konzert findet im Rahmen der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci statt.
– Änderungen vorbehalten. –
MUSIK TRIFFT WISSENSCHAFT – Konzert zur Eröffnung der Ilmenauer Wissenschaftsnacht

Standort
- Technische Universität Ilmenau
- Ehrenbergstraße 29, 98693 Ilmenau
-
Webseite
https://www.ilmenauer-wissenschaftsnacht.de/
Weitere Informationen
Es spielt das OktoPLUS-Ensemble der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
– Änderungen vorbehalten. –
Ilmenau – Blühende Wissenschaft und Goethes Wohlfühloase
Es ist eine überaus spannende Mischung, der man in dieser Stadt begegnet – einerseits die kulturelle Geschichte und das Flair einer beliebten Sommerfrische, zugleich pulsiert das wissenschaftliche Leben mit innovativen Forschungsprojekten.
Goethes Erbe trifft auf Spitzentechnologie: An der Technischen Hochschule arbeiten renommierte Wissenschaftler*innen, deren Errungenschaften von weltweiter Bedeutung sind. Dazu tiefe Wälder mit Quellbächen und Bergwiesen, durch die sich idyllische Wanderpfade winden. Kein Wunder, dass Goethe an Schiller schrieb: „Ich war immer gerne hier und bin es noch; ich glaube, es kommt von der Harmonie, in der hier alles steht.“
Zentrum für Forschung und Wissenschaft
Die Tradition des Forschens und Lehrens in Ilmenau besteht bereits seit über 120 Jahren. 1894 wurde das „Thüringische Technikum Ilmenau“ als private Bildungsstätte gegründet, deren historische Lehrgebäude heute als Joliot-Curie-Bau und Faraday-Bau Teil der Technischen Universität Ilmenau sind. Diese Hochschule ist führend in den Bereichen Mikro- und Nanotechnologien, Biomedizinischer Technik und angewandter Informatik. Dank ihrer Forschungsstärke und der engen Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft hat sich Ilmenau zu einem bedeutenden Zentrum für Innovation und Technologietransfer entwickelt.
Schon gewusst?: Von der Entwicklung des MP3-Formates über die genaueste Waage der Welt, einer Ultra-Breitband-Technik zum Auffinden verschütteter Personen bis hin zu einem Pulver, das vor elektromagnetischer Strahlung schützt – all diese Erfindungen sind der TU Ilmenau zu verdanken. Deutschlands beliebteste Pflanzenbestimmungs-App „Flora Incognita“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Ilmenau und des Max-Planck- Instituts für Biogeochemie in Jena.
Wenn Wissenschaft auf Musik trifft
Die Technische Universität Ilmenau verbindet auf kreative und innovative Weise Wissenschaft und Musik zu einer inspirierenden Einheit. Das Akademische Orchester besteht aus engagierten Mitarbeitenden, Studierenden und Musikern aus der Region. Ziel ist es, Werke der klassischen Musik gemeinsam aufzuführen und die eigenen musikalischen Fähigkeiten zu erweitern. Der seit 1985 bestehende Kammerchor probt wöchentlich und bringt vielfältige Chormusik, von Madrigalen bis Pop-Arrangements, bei universitären Veranstaltungen und Semesterkonzerten zur Aufführung. Auch eine Bigband gehört zur TU Ilmenau: „Second Unit jazz“ wurde 2003 von 12 Studierenden aus dem Kammerorchester heraus gegründet und ist heute ein fester Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt Ilmenau und der Universität. Das ebenfalls von Studierenden gegründete ILMPULS Festival steht für Nachhaltigkeit, Kulturförderung und Regionalität.
Doch die Verbindung zwischen Musik und Wissenschaft beschränkt sich nicht nur auf das musikalische Engagement. Die Universität arbeitet auch an innovativen Technologien, etwa in der Audioforschung: Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um virtuelle Schallquellen in realistischen Räumen zu simulieren. Diese Technologie, die auch in enger Zusammenarbeit mit dem Meta-Konzern weiterentwickelt wird, eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich Augmented Reality, Gaming und immersive Unterhaltung. Mit all diesen Aktivitäten zeigt die TU Ilmenau, wie künstlerische Kreativität und wissenschaftliche Innovation Hand in Hand gehen können.
Goethes Spuren in Ilmenau
Ilmenau hat Goethe einiges zu verdanken. Er wurde in die Stadt berufen, um das undurchsichtige Steuer- und Finanzwesen zu reformieren und den Kupfer- und Silberbergbau wiederzubeleben, was er auch tat: 1784 vollzog er den ersten Spatenstich zu einem neuen Schacht. Während seiner Aufenthalte entwickelte er eine ausgesprochene Leidenschaft für die umgebende Natur. Sie inspirierte ihn als Dichter und trieb ihn zu neuen Werken an. Auch begeisterte er sich als Naturforscher für urzeitliche Funde bei Manebach, die Bestandteile seiner umfassenden Sammlung wurden.
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald
Manebach im Thüringer Wald gilt als die Wiege der Paläobotanik. Seit dem 18. Jahrhundert wurden hier Reste fossiler Pflanzen (Baumfarne, Riesenschachtelhalme, Ginkgophyten etc.) entdeckt, weshalb der Ort weltweit als bedeutender Fundort der Perm-Zeit gilt. Die Funde begründeten die Paläobotanik als eigenständige Forschungsdisziplin und gewähren Einblicke in eine tropische Lebenswelt vor knapp 300 Millionen Jahren, als Manebach noch in der Nähe des Äquators lag. Besonders spannend sind die laufenden Ausgrabungen, bei denen immer wieder Fossilien wie Knochen, Fische, Muscheln, Blätter und sogar Saurierspuren zutage treten – ein faszinierender Einblick in die Erdgeschichte und die wechselvolle Entwicklung unseres Planeten.
Tipp: Geo-Weg Manebach. Ein rund 6,5 km langer Erlebnispfad mit teils anspruchsvollen Abschnitten. Er führt zu einstigen Bergbaustätten und zeigt die beeindruckende Tierund Pflanzenwelt vor knapp 300 Millionen Jahren.
Dampfende Täler und geheime Liebesverstecke
Auf seinen Wanderungen zückte Goethe nicht selten den Zeichenstift, so am Großen Hermannstein, dessen Panoramablick er in der Zeichnung „Dampfende Täler“ festhielt. Auch für romantische Tête-à-Têtes mit Charlotte von Stein nutzte er die Aufenthalte in freier Natur. War sie nicht dabei, so gab er ihr in seinen Briefen Einblick: „Auf dem Gickelhahn, dem höchsten Berg des Reviers (…) hab ich mich gebettet, um dem Wuste des Städtgens, den Klagen, den Verlangen, der unverbesserlichen Verworrenheit der Menschen auszuweichen“. Am Abend des 6. September 1780 schrieb der Goethe auf dem Gipfel des Kickelhahns die wenigen Verszeilen, beginnend mit „Über allen Gipfeln ist Ruh…“ an die Bretterwand der schlichten Jagdhütte – als „Wandrers Nachtlied“ setzte er sich damit ein literarisch-musikalisches Denkmal. Es wurde mehrfach vertont und in über 50 Sprachen übersetzt.
Tipp: Qualitätsweg „Goethewanderweg“ von Ilmenau nach Stützerbach. Der rund 20 Kilometer lange Wanderweg führt zu Goethes Lieblingsplätzen und überrascht mit imposanten Tälern, Felsschluchten und Bergwiesen. Hier schwelgte der Dichter und Naturforscher in romantischen Gefühlen, hier vollendete er literarische Meisterwerke. Startpunkt der Wanderung ist das Amtshaus in Ilmenau, Sitz des GoetheStadtMuseums.

ROBERT & CLARA SCHUMANN VS. JOHANNES BRAHMS – Der Schatten der Liebe

Veranstalter
-
ThPhil GTH-EA
Standort
- Stadthalle Gotha
- Schützenpl. 1, 99867 Gotha
-
Webseite
https://www.stadthalle-gotha.de
Kategorie
Weitere Informationen
DIRIGENT | Markus Huber
KLAVIER | Ragna Schirmer
Die Beziehung zwischen Robert und Clara Schumann und Johannes Brahms zählt zu den faszinierendsten Dreieckskonstellationen der Musikgeschichte. Sie war geprägt von inniger Freundschaft, tief empfundener künstlerischer Bewunderung und emotionaler Nähe, die – so darf man hoffen – stets innerhalb der Grenzen gesellschaftlicher Konventionen blieb. Robert Schumann, der visionäre Komponist und Musikschriftsteller, und Clara Schumann, die außergewöhnliche Pianistin und leidenschaftliche Interpretin seiner Werke, führten eine Ehe, die von intensiver musikalischer Zusammenarbeit, aber auch von Roberts immer wiederkehrenden psychischen Krisen geprägt war. Als 1853 der zwanzigjährige Johannes Brahms in das Leben des Paares trat – jung, erfüllt von schöpferischer Kraft und einem Talent, das Robert in ekstatischer Begeisterung als das Eröffnen „neuer Bahnen“ der Musik feierte –, entwickelte sich zwischen den Dreien ein besonders inniges Band. Robert begegnete dem jungen Brahms mit väterlicher Zuneigung, förderte ihn und erkannte sein außergewöhnliches Genie, während Clara in ihm einen Seelenverwandten und intellektuellen Gefährten sah. Ob sich zwischen ihr und Brahms jemals eine Liebe entwickelte, die die Grenzen der Freundschaft überschritt, bleibt ungewiss – ein schattenhaftes, faszinierendes Mysterium, das die Musikgeschichte bis heute umgibt.
ROBERT SCHUMANN | Ouvertüre zum Dramatischen Gedicht „Manfred“ nach Lord Byron op. 115
CLARA SCHUMANN | Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 7
JOHANNES BRAHMS | Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
– Änderungen vorbehalten. –
ROBERT & CLARA SCHUMANN VS. JOHANNES BRAHMS – Der Schatten der Liebe

Veranstalter
-
ThPhil GTH-EA
Standort
- Landestheater Eisenach
- Theaterpl. 4-7, 99817 Eisenach
-
Webseite
https://www.landestheater-eisenach.de/start/index.html
Kategorie
Weitere Informationen
DIRIGENT | Markus Huber
KLAVIER | Ragna Schirmer
Die Beziehung zwischen Robert und Clara Schumann und Johannes Brahms zählt zu den faszinierendsten Dreieckskonstellationen der Musikgeschichte. Sie war geprägt von inniger Freundschaft, tief empfundener künstlerischer Bewunderung und emotionaler Nähe, die – so darf man hoffen – stets innerhalb der Grenzen gesellschaftlicher Konventionen blieb. Robert Schumann, der visionäre Komponist und Musikschriftsteller, und Clara Schumann, die außergewöhnliche Pianistin und leidenschaftliche Interpretin seiner Werke, führten eine Ehe, die von intensiver musikalischer Zusammenarbeit, aber auch von Roberts immer wiederkehrenden psychischen Krisen geprägt war. Als 1853 der zwanzigjährige Johannes Brahms in das Leben des Paares trat – jung, erfüllt von schöpferischer Kraft und einem Talent, das Robert in ekstatischer Begeisterung als das Eröffnen „neuer Bahnen“ der Musik feierte –, entwickelte sich zwischen den Dreien ein besonders inniges Band. Robert begegnete dem jungen Brahms mit väterlicher Zuneigung, förderte ihn und erkannte sein außergewöhnliches Genie, während Clara in ihm einen Seelenverwandten und intellektuellen Gefährten sah. Ob sich zwischen ihr und Brahms jemals eine Liebe entwickelte, die die Grenzen der Freundschaft überschritt, bleibt ungewiss – ein schattenhaftes, faszinierendes Mysterium, das die Musikgeschichte bis heute umgibt.
ROBERT SCHUMANN | Ouvertüre zum Dramatischen Gedicht „Manfred“ nach Lord Byron op. 115
CLARA SCHUMANN | Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 7
JOHANNES BRAHMS | Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
– Änderungen vorbehalten. –
PICKNICK-KONZERT IM ROSENGARTEN MIT JAZZ SENSATIONS

Standort
- Rosengarten Bad Langensalza
- Vor dem Klagetor 3, 99947 Bad Langensalza
-
Webseite
https://badlangensalza.de/kur-tourismus/entdecken-erleben/sehenswertes/parks-themengaerten/rosengarten/
Von blühenden Oasen – Bad Langensalza
Das Kur- und Rosenstädtchen Bad Langensalza konnte bereits einige Titel abstauben. Sie wurde gekürt als „blühendste Stadt Europas“ und „schönste Kleinstadt Deutschlands“. Zu Recht, wenn man an die historischen Wasserläufe und die zahlreichen Themengärten und Parks denkt, oder an die Auszeichnung als staatlich anerkanntes Heilbad mit natürlichen Heilmitteln wie Thermalsole. Herzstück des Kurbetriebes ist die Friederiken Therme. Das gleichnamige Friederikenschlösschen mit umgebendem barockem Park bietet sich zum Lustwandeln an. In der historischen Altstadt herrscht im Sommer mediterranes Flair: Palmen, Olivenbäumchen, Wandelröschen und Lorbeerstauden laden zum Dolce Vita ein.
Bad Langensalza hat darüber hinaus eine faszinierende Vielfalt an Museen und Kultureinrichtungen zu bieten: Das Stadtmuseum im Augustinerkloster gewährt Einblicke in die Geschichte der Stadt und des Klosters, während das Schloss Dryburg mit seiner Galerie des Kunstwestthüringer e.V. Kunstliebhaber mit Ausstellungen bekannter nationaler und internationaler Künstler begeistert. Beeindruckend ist außerdem die Vielzahl an liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Mit kunstvoll verzierten Fassaden und wuchtigen Portalen machen sie die Stadt zu einem wahren Juwel entlang der Deutschen Fachwerkstraße. Das Thüringer Apothekenmuseum im historischen „Haus Rosenthal“ zeigt die Entwicklung der Pharmazie vom 18. bis zum 20. Jahrhundert anhand wertvoller Arbeitsgeräte und Gefäße, während der angrenzende Apothekergarten mit über 80 Heilkräutern zu einem botanischen Streifzug einlädt.
Anni Berger und die Königin der Blumen: Anni Berger gilt als die einzige anerkannte Rosenzüchterin Deutschlands. Ihre erste Züchtung kam 1965 unter dem Namen “Bergers Barbarina” auf den Markt. Insgesamt 50 Rosensorten wurden von ihr in den Handel gebracht. Ihr zu Ehren wurde die Anni Berger Stiftung gegründet, die wissenschaftliche Symposien fördert, sich für die Rosentradition und den Erhalt öffentlicher Anlagen und Denkmäler engagiert.
– Änderungen vorbehalten. –
Juli 2026
KÖNIGSHAUT | Ein Drama um Zeit und Verwandlung

Veranstalter

-
KulTourStadt Gotha GmbH
-
Telefon
+493621510430 -
E-Mail
info@kultourstadt.de -
Webseite
http://www.kultourstadt.de
AUTOR/REGISSEUR | Wolfsmehl
KOMPONIST | Hans Kraus-Hübner
MUSIKALISCHE LEITUNG | KMD Jens Goldhardt
BESETZUNG | Manuel Karadeniz (König & Königshaut), André Eisermann (Zeit), Sebastian Lohse (Narr), Daja Fuhrmann (Königin), Corinna Blanka Simon (Allegra), Ingo Raabe (Bauer & Hauptmann), Max Lamperti (Prinz), Ilse Ritter (Wahrsagerin), Christian Mark (Räuber)
Im Juli 2026 verwandelt sich der Schlosshof von Schloss Friedenstein in eine spektakuläre Open-Air-Bühne: Mit KÖNIGSHAUT bringt Dramatiker und Regisseur Wolfsmehl ein Musik-Theater nach Gotha, das Historie, emotionale Wucht und modernste Inszenierungstechnik zu einem einzigartigen Erlebnis verbindet. Das Drama erzählt die Reise eines Königs, der durch Machtmissbrauch, Verrat und den Eingriff der personifizierten Zeit eine radikale Wandlung durchlebt. Themen wie Vergänglichkeit, Verrat, Schuld, Liebe und die Suche nach Erlösung bilden das kraftvolle Herz dieser Geschichte.
Ohne Skrupel ignoriert der König das Versprechen „Grimmenstein zu Friedenstein“, welches er seinem Vater gab. Die personifizierte Zeit, vom alten König geschickt, erinnert ihn an seinen Schwur. Daraufhin wird sie von ihm mit dem Tode bedroht. Dies bleibt nicht ohne Folgen – die Allgegenwärtige verwandelt den König in einen Greis. Einsam, aber mit Witz, Sarkasmus und einem unbändigen Lebenswillen stellt er sich den neuen Herausforderungen. Die Bauerstochter Allegra wird zu seiner großen Liebe – ein Sohn wird geboren. Das Glück scheint vollkommen, bis die Zeit erneut alle Pläne durchkreuzt …
Unter freiem Himmel entsteht so ein Schauspiel über Macht und Verwandlung – getragen von poetischer Sprache, intensiven Dialogen und einer hochkarätigen Besetzung um André Eisermann, Schauspiellegende Ilse Ritter, Manuel Karadeniz sowie die Gothaer Schauspieler Max Lamperti und Christian Mark. Gemeinsam mit der THÜRINGER PHILHARMONIE GOTHA-EISENACH entsteht ein vielschichtiges musikalisch-schauspielerisches Gesamtbild.
Mit Beginn der Dunkelheit verwandelt sich die Schlossfassade in ein die Handlung tragendes fantastisches Bühnenbild. Theater und Film verschmelzen zu einer magischen Welt, in die das Publikum eintaucht, als wäre es Teil des Geschehens.
KÖNIGSHAUT ist damit ein Ereignis, das man in dieser Form nur in Gotha erleben kann: ein virtuelles Lichtspektakel, ein Musik-Theater voller Leidenschaft und eine berührende Geschichte über das Menschsein, eingebettet in die kraftvolle Kulisse von Schloss Friedenstein.
– Änderungen vorbehalten. –
