Alljährlich präsentiert die Thüringen Philharmonie Gotha in ihrem Pfingstfestival Konzerte, die sich durch Programm und Veranstaltungsorte von den klassischen Programmen des Orchesters in Gotha abheben. So finden immer zum Pfingstwochenende, an den drei Tagen von Freitag bis Pfingstsonntag, ein Orchester- und ein Kammerkonzert sowie der "Andere Abend" statt, die Einheimischen wie auch Gothabesuchern einen musikalischen Höhepunkt in besonderer Atmosphäre versprechen.

Kennzeichnend für die europäische Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ist, dass sich viele Komponisten auf die musikalischen Wurzeln ihrer Nation zurückbesannen. In Ungarn war Franz Liszt einer der ersten, der sich mit den volkstümlichen Melodien und Rhythmen seiner Heimat beschäftigte, sie als Inspirationsquelle für seine eigenen Kompositionen nutzte und so  für ihren Eingang in die Kunstmusik sorgte.

Wenn Filme wie „Star Wars“, „Der König der Löwen“ oder „Hook“ über die Kinoleinwand oder den heimischen Fernsehbildschirm laufen ist ihnen die Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums sicher. Die spannenden Geschichten fesseln aber nicht nur das Auge. Auch das Gehör kann dank der Werke von John Williams oder Hans Zimmer großes Gefallen an den Kinostreifen finden.

Auf dem Programm des Jugendkonzertes der Thüringen Philharmonie Gotha am Mittwoch, 9. April 2014, steht die Ouvertüre zu  Gioachino Rossinis letzter Oper „Wilhelm Tell“. 1829 uraufgeführt gibt es in der Ouvertüre insbesondere eine Passage, die heute sicher jeder schon einmal gehört haben wird, ohne zu wissen, wo sie eigentlich herstammt. Man begegnet dieser Melodie häufig als musikalische Untermalung zu Reiterszenen.

Mit Orientalischen Klangteppichen aus drei Jahrhunderten lädt die Thüringen Philharmonie Gotha ihr Publikum beim Konzert A8 am 3. April 2014 ein, ins märchenhaft-mythische Morgenland zu fliegen. Konzertbeginn im Kulturhaus Gotha ist um 20 Uhr.
Zur Einstimmung gibt es Wolfgang Amadeus Mozarts überschäumende und zart verspielte Ouvertüre zu seinem beliebten Singspiel Die Entführung aus dem Serail. Im kaiserlichen Auftrag fand 1782 in Wien die Uraufführung statt und bescherte dem damals 26-jährigen Mozart einen ungeahnten Triumph.

Mit drei russischen Komponisten und der renommierten chinesischen Geigerin Tianwa Yang gestaltet die Thüringen Philharmonie Gotha ihr Sinfoniekonzert im März. Den Auftakt am Donnerstag, 13. März 2014, macht Anatol Liadows miniaturartiges Orchesterstück „Der verzauberte See“ von 1909. Mit einem feinen Spiel der Klangfarben, heller, klarer Harmonien und äußerst zurückhaltender Lautstärke beschreibt der Komponist darin als ein sensibler Beobachter die Statik der Natur.

Subscribe to Front page feed