Einen stimmungsvollen Vorgeschmack auf den nahenden Sommer bieten die Werke des 9. Sinfoniekonzerts am 7. Mai 2015, um 20 Uhr im Kulturhaus Gotha. Sämtliche Kompositionen entführen den Hörer nach Spanien. Zum Auftakt erklingt Michail Glinkas 1848 entstandene „Jota aragonesa“. Glinka, selbst ein Vielgereister, sammelte gern Melodien aus dem prallen Volksleben, auch fernab der Heimat, und verarbeitete sie mit den ihm eigenen Mitteln.

Das „Pfingstfestival“ der Thüringen Philharmonie Gotha ist nunmehr seit 17 Jahren eine feste Größe in Gothas Veranstaltungskalender. Ein Orchesterkonzert und ein Kammerkonzert bieten in diesem Jahr eine klangvolle Einstimmung auf das Feiertagswochenende.

Am Freitag vor Pfingsten, 22. Mai 2015, tauscht das Orchester die gewohnte Konzertbühne gegen die besondere Atmosphäre und Akustik der Margarethenkirche im Zentrum von Gotha. Auf dem Programm des Konzerts, das 19 Uhr beginnt, stehen Werke von Johann Sebastian Bach.

Den regelmäßigen Konzertgenuss mit der Thüringen Philharmonie Gotha und hervorragenden musikalischen Gästen sichert man sich leicht und vor allem kostengünstig mit einem Anrechtsausweis inklusive Wunschplatz. In Gotha veranstaltet das Orchester in jeder Spielzeit zwei Anrechtsreihen: die sinfonische A-Reihe mit jeweils 10 Konzertterminen und die etwas leichtere und unterhaltende B-Reihe mit jeweils 5 Veranstaltungen.

Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven – zwei Glanzlichter am Komponistenhimmel, deren Werke Maßstäbe, wenn nicht sogar Ideale gesetzt haben. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. So gab es viele Zeitgenossen Mozarts und Beethovens, die mit ihrer Musik das Publikum begeisterten, jedoch keinen festen Platz im Repertoire-Tempel klassischer Komponisten behaupten konnten. Aus diesem Grund widmet sich die Thüringen Philharmonie Gotha im nächsten Konzert der Reihe „Klassik im Kulturhaus“, am 23.

Die Sinfonie Nr. 3 von Johannes Brahms ist das entspringt einem verliebten Sommers, den der Komponist 1883 in der Umgebung von Wiesbaden verbrachte. Die Angebetete Altistin Hermine Spies ist 26, Brahms 50 und eingefleischter Junggeselle. So schwingt in  allen vier Sätzen neben Schwärmerei auch Entsagung, neben leidenschaftlichem Begehren die Abgeklärtheit des reifen Mannes mit. Die Thüringen Philharmonie Gotha interpretiert das Werk unter der Leitung von Golo Berg in ihrem achten Sinfoniekonzert der Spielzeit am Donnerstag, 9. April 2015, in der Stadthalle Gotha.

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