Alljährlich präsentiert die Thüringen Philharmonie Gotha mit ihrem Pfingstfestival Konzerte, die sich in Werkauswahl, Besetzung oder durch besondere Veranstaltungsorte von dem klassischen Programm des Orchesters abheben. Sinfonisch, komödiantisch-virtuos, tänzerisch und verführerisch lassen sich die Konzertabende zum 19. Pfingstfestival vom 1. bis 4. Juni 2017 charakterisieren. Einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr der wohl berühmteste Klaviervirtuose des 19.

Mit zwei Spätromantikern befasst sich das Konzert A9 unter dem Titel „Ewig war ich, ewig bin ich“ am Donnerstag, 18. Mai 2017, um 20 Uhr im Kulturhaus Gotha. Neben Richard Wagners sphärischem Siegfried-Idyll, stehen seine fünf Wesendonck-Lieder auf dem Programm der Thüringen Philharmonie Gotha. Beide Werke stammen aus Wagners Exil-Jahren in der Schweiz. Beide Werke stehen auch in engem Verhältnis zu zwei wichtigen Frauen in Wagners Leben.

Am Freitag, den 12. Mai 2017, widmet sich die Thüringen Philharmonie Gotha unter Leitung ihres Chefdirigenten Michel Tilkin wieder der Wiener Klassik mit Werken ausschließlich von Wolfgang Amadeus Mozart. Dessen ausgeprägtes musikalisches Genie ermöglichte es ihm oft, in kürzester Zeit ein neues Werk passend zur jeweiligen Gelegenheit hervorzubringen. Manches Mal griff er dabei auf bereits vorhandene Stücke zurück.

Werke von Beethoven und Bruckner stehen im Konzert A8 am Donnerstag, 27. April 2017 auf dem Programm der Thüringen Philharmonie Gotha. Große Verzweiflung plagte im Jahr 1875 den 51-jährigen Anton Bruckner. Sieben Jahre zuvor hatte er seine angesehene Stellung als Domorganist in Linz verlassen, um in Wien als Hoforganist und Professor am Konservatorium neu anzufangen und sich vor allem als Komponist einen Namen zu machen. Allerdings wollte sich niemand so recht für seine Musik interessieren.

Ob Komödie, Liebesfilm, Abenteuer, Krimi, Horror, Sciencefiction, Tanz oder Kinderfilm – ein jeder kennt sie, die großen und berühmten Kinofilme der letzten Jahre und der heutigen Zeit. Doch was wäre so ein Filmerlebnis ohne eindrucksvolle und spannungsgeladene Filmmusik? Mit „Sounds of Hollywood“ greifen wir diese Faszination berühmter Filmmelodien auf und verbinden in einem multimedialen Schauspiel fantastische und unsterbliche Soundtracks erfolgreicher Kino- und Hollywoodfilme mit richtigem Hollywood-Kinoflair!

Im Konzert A7 am Donnerstag, dem 30. März 2017, entführt die Thüringen Philharmonie Gotha ihr Publikum ins Russlands des ausgehenden 19. Jahrhunderts und zu den Anfängen sowjetischer Musik. Als Eingangsstück erklingt Alexander Borodins beliebte Ouvertüre zur Oper „Fürst Igor“. Beinahe sein ganzes Leben war der Komponist mit dem Bühnenwerk beschäftigt, und hinterließ nur einen Torso. Wie die meisten russischen „Novatoren“ ging auch Borodin einem bürgerlichen Beruf nach und komponierte nebenbei als passioniertes Hobby.

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